Stockkampfkunst

Die Kunst der Kämpfenden und Sprechenden Stöcke basiert auf der philippinischen Kampfkunst Escrima. Claus Bühler unterrichtet sie in der Tradition von Soto G. Hoffman, wo sie vor allem der Entwicklung von Selbstvertrauen, Klarheit und innerer Stärke dient. Es entsteht die Fähigkeit, Raum zu beanspruchen, ja oder nein zu sagen, den Gegner/Partner zu würdigen und in aufrichtigem Kontakt zu sein.

Neben dieser mentalen Ebene bietet die Kunst der Kämpfenden und Sprechenden Stöcke (mit zwei Kurzstöcken) ein reichhaltiges Bewegungsmaterial, das als Grundlage für die Tanzimprovisation geeignet ist: Durch seine verschlungenen Rechts/Links Koordinationen stellt er eine Art „Brain Gym“ dar. Die sensomotor-ische Empfindung der Schläge, die Geräusche und Rhythmen geben eine präzise Rückmeldung darüber, wie gut eine Absicht und ihre Ausführung überein stimmen. Sie erleichtern die choreographische Feinabstimmung mit Partner oder Gruppe. Nicht zuletzt macht Stockkampf Spaß.

Gelernt wird bei den „Kämpfenden und Sprechenden Stöcken“ unter anderem:

„Sinnawallis“, das sind rhythmische Schlagfolgen mit zwei Kurzstöcken, die mit einem Partner/einer Partnerin ausgeführt werden.
12 Basis-Angriffsschläge mit dem Einzelstock, dazu verschiedene Möglichkeiten der Abwehr. Diese Schlagfolgen sind auch eingebettet in Raumformen (Katas).
Rhythmus-Arbeit, bestehend aus einer Kombination von Schlagfolgen, welche mit einem Partner oder in der Gruppe ausgeführt werden, und die durch Schlagmuster auf die Erde variiert werden können.

Wesentliche Merkmale des Unterrichts sind Aufmerksamkeit auf die Feinkoordination, die Suche nach Leichtigkeit in der Bewegung und die Integration von Haltungsarbeit, sowie die kreative Weiterentwicklung der Formen. Aktuell unterrichte ich Stockkampfkunst nur auf Anfrage